Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr führt nachweislich dazu, dass sie sich schlechter konzentrieren können und ihre Aufmerksamkeit sowie ihre Leistungsfähigkeit z. B. im Schulunterricht nachlassen.
Das Durstempfinden ist bei Kindern oft zu schwach ausgeprägt. Gerade wenn sie viel toben, klettern und rennen, ist Durst für Kinder kein ausreichend starkes Signal, um etwas zu trinken. Kinder und Jugendliche trinken zu wenig. Es wird geschätzt, dass bis zu 30 Prozent aller Schüler und Schülerinnen ohne Frühstück und in vielen Fällen auch ohne etwas zu trinken in die Schule starten. Ein Wasserdefizit kann sich schnell ergeben, wenn auch während der Unterrichtspausen nichts oder zu wenig getrunken wird.
Gründe für eine abnehmende Leistungsfähigkeit bei Wassermangel:
- Durch das verminderte Blutvolumen können Substanzen, die der Körper über die Nieren abgeben muss, nicht mehr in ausreichendem Umfang ausgeschieden werden.
- Die Versorgung der Muskel- und Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen ist herabgesetzt.
- Die Schweißbildung ist reduziert, die Körperkerntemperatur steigt, was sich durch eine vorzeitige zentrale Ermüdung negativ auf mentale Prozesse auswirkt.
- Störungen des Flüssigkeitshaushaltes in den Körperzellen beeinträchtigen den Energiestoffwechsel.
